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Schneeschuhwandern
Wer einmal den Zauber einer verschneiten Winterlandschaft abseits
der Trampelpfade erlebt hat, weiss, dass Schneeschuhwandern weit
mehr ist, als querfeldein durch kaltes Weiss zu stapfen: Die
Gedanken des Alltags werden still und
weichen Gefühlen von
Geborgenheit. Natur und Witterung mahnen zu Dehmut und
Ehrfurcht, die dem Körper zwar Kraft kostet, umso reicher
aber den Geist beschenkt. Sinne früher Tage erwachen und
versetzen ein kaum definierbares Lebensgefühl in Schwingung,
das man nachher nicht mehr missen möchte. Und dann die
Rückkehr: Eine Tasse Tee oder heisse Schokolade getrunken,
und jede Faser des Körpers wird von Tiefenwärme erfasst.
Eine seltsame Art von Müdigkeit erfasst den Körper, die
einem auf unbeschreibliche Art mit der Welt versöhnt. |